

Carmen / Boléro, Ballett von Ben Van Cauwenbergh
Musik von Georges Bizet /
Wolfgang Rihm / Maurice Ravel
Kaum eine Opernfigur ist so populär wie
„Carmen“. Der Choreograph Ben Van Cauwenbergh hat sich dieses Stoffes
angenommen. Im ersten Teil seiner Inszenierung hält er sich eng an den Text und
erzählt die Geschichte tänzerisch nach. Nach dem tödlichen Ende des Dramas ist
dieser Ballettabend noch nicht zu Ende. Zu den Klängen von Ernst August
Klötzkes Orchesterstück „Versus – Da Lontano“, das als eine Art angelegte
Modulation von Carmens Habanera-Rhythmus zu Maurice Ravels „Boléro“ überleitet,
vollzieht sich eine Begräbniszeremonie. Wie in einem rückwärts laufenden Film
erscheint José wieder und zieht die Mordwaffe aus Carmens Leib.
Freitag, den 24. Februar 2012
Treffpunkt: Deutsche Oper am Rhein, 18 Uhr
Preis: 43 € / Gäste 48 €
Art and Design for all – The
Victoria and Albert Museum London
Das Victoria and Albert Museum in London ist das
größte Museum der Welt für Kunst und Design. Sein Bestand von über vier
Millionen Werken zeugt von legendärem Reichtum und unerschöpflicher
Vielseitigkeit. Die Erfolgsgeschichte des Museums begann 1857 mit der Gründung
des Vorgängerbaus, des South Kensington Museum. Zahlreiche erlesene Objekte
rekonstruieren die Entstehungsgeschichte und den Einfluss des Museums, das mit
seiner Präsentation ein Vorbild für kunstgewerbliche Museen wurde.
Samstag, den 24. März 2012
Treffpunkt: Deutsche Oper am
Rhein, 9.30 Uhr
Preis: 34 € / Gäste 39 €
Il Trovatore von
Giuseppe Verdi
Zwei Jahre nach Verdis
großartigem Triumph mit „Rigoletto“ in Venedig gelangte am 19. Januar 1853 „Il
Trovatore“ am Teatro Apollo Rom zur Uraufführung. Den Librettisten Cammarano
hatte Verdi zuvor dazu ermuntert, die Erzählung „je ungewöhnlicher und
bizarrer, desto besser“ auszugestalten. Verdi lässt die beiden Frauenfiguren
(Azucena, die Zigeunerin und Leonora, die Hofdame der Fürstin) in ebenbürtigen
Rollen auftreten. Kraft seiner außergewöhnlich hohen Melodienvielfalt genießt
„Il Trovatore“ auch heute noch eine enorme Popularität und zählt zu den
meistgespielten Opern überhaupt.
Sonntag, den 20. Mai 2012
Treffpunkt: Deutsche Oper am
Rhein, 14 Uhr
Preis: 49 € / Gäste 54 €
Max und Moritz, Ballettkomödie von Edmund Gleede nach Wilhelm Busch
Musik: Gioacchino Rossini
Choreographie: Michael Kropf
„Eine Lausbubengeschichte,
die so explodiert vor Übermut und Bewegungslust, wo unentwegt derart über die
Stränge geschlagen wird, so viel gesungen und gesprungen, geprügelt und
gebügelt, gezupft und gerupft, gefoppt und gekloppt, gerüttelt und geschüttelt,
geneckt und verreckt wird, aus der müssen Tänzer und Choreographen einfach künstlerisches Kapital
schlagen.“ So der Ballettdirektor Edmund Gleede.Michael Kropf, Ballettmeister
am Aalto Ballett Theater Essen, hat bereits für die Volksoper Wien eine rasante,
ebenso witzige wie virtuos getanzte Version dieses Balletts geschaffen.
Sonntag, den 8. Juli 2012
Treffpunkt: Deutsche Oper am
Rhein, 16.30 Uhr
Preis: 43 € / Gäste 48 € Jugendliche 35 € / Gäste 40 €